Wenn Anspannung tiefer liegt
Körperorientierte Prozessbegleitung – Cellular Healing
Online oder vor Ort in der Praxis
Unser Nervensystem schützt uns, wenn etwas zu viel, zu schnell oder zu bedrohlich wird.
Es kann dabei in verschiedene automatische Schutzreaktionen gehen:
Fight – Kämpfen:
Du wirst gereizt, wütend, kontrollierend oder ständig auf Konfrontation eingestellt.
Flight – Flüchten:
Du willst weg, musst ständig etwas tun, funktionieren, leisten oder dich ablenken, um nicht fühlen zu müssen.
Freeze – Erstarren:
Du fühlst dich blockiert, wie abgeschnitten oder innerlich wie festgefroren.
Du möchtest etwas verändern, kommst aber nicht ins Handeln.
Diese Reaktionen sind ursprünglich sinnvoll.
Schwierig wird es, wenn dein Nervensystem sie weiter aktiviert, obwohl die eigentliche Gefahr längst vorbei ist.
Wiederkehrende Muster, innere Blockaden, alte Überzeugungen oder belastende Erfahrungen können unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen und auch den Körper in einem dauerhaften Alarmzustand halten.
Du weißt vielleicht schon, dass du heute sicher bist. Und trotzdem reagiert dein Körper anders.
Denn Verstehen allein verändert nicht automatisch, was tief in uns abgespeichert ist.
In der CHP-Prozessarbeit verbinden wir deshalb Verstehen und Fühlen.
Wir beziehen den Körper, deine Empfindungen und dein inneres Erleben mit ein und arbeiten dort, wo die alten Muster tatsächlich wirksam sind: auf der unbewussten Ebene.
Das Besondere dabei: Du musst dein Trauma nicht noch einmal durchleben.
Oft müssen wir nicht einmal genau wissen, was damals passiert ist.
Es geht nicht darum, alte Geschichten immer wieder zu erzählen.
Was bisher automatisch ablief, darf sich lösen.
Was dein Nervensystem in Alarm gehalten hat, darf sich beruhigen.
Und du kannst beginnen, auf das Leben wieder aus deiner Gegenwart heraus zu reagieren – statt aus alten Schutzmustern.
Denn der eigentliche Durchbruch entsteht dort, wo Verstehen und Fühlen zusammenkommen.
In meiner Prozessarbeit verbinde ich unter anderem Elemente aus NLP, Zellheilungsprozess, katathymes Bilderleben und Hypnose.
Der Zellheilungsprozess bildet dabei den roten Faden.
Über mehrere Termine entsteht Raum, um Schritt für Schritt tiefer zu gehen, neue Erfahrungen zu verankern und Veränderung nachhaltig möglich zu machen.
In dieser intensiven, längeren Begleitung liegt der Focus auf:
- unbewussten Glaubenssätzen
- wiederkehrenden Mustern
- Prägungen und Erfahrungen
- familiären Zusammenhängen
- inneren Konflikten
- dem Entwickeln neuer Möglichkeiten
6er Begleitung
für einen ersten intensiven Veränderungsprozess
10er Begleitung
für eine tiefere, längerfristige Entwicklung
Die Prozessarbeit ist
über mehrere Wochen angelegt und kann ganz flexibel
vor Ort in meiner Praxis oder online von zu Hause aus stattfinden.
Das systemische Familienbrett – wenn Beziehungen und innere Themen sichtbar werden
Manchmal wissen wir genau, dass uns etwas belastet – aber nicht, warum wir uns darin immer wieder genauso verhalten.
Auf dem Familienbrett können Beziehungen, Rollen und innere Verbindungen einen sichtbaren Platz bekommen.
Dabei müssen es nicht immer Menschen sein.
Auch Emotionen, Ängste, Blockaden, innere Anteile, Ziele, Ressourcen oder andere Themen, die dich beschäftigen, können aufgestellt werden.
Was vorher nur als Gefühl, Konflikt oder diffuse Belastung da war, wird plötzlich vor dir sichtbar.
Du kannst Abstand gewinnen.
Du kannst aus einer anderen Perspektive schauen.
Und du kannst wahrnehmen, was bisher vielleicht selbstverständlich schien:
Wo hältst du fest?
Wo übernimmst du zu viel?
Was steht zwischen dir und deinem Ziel?
Was fehlt dir?
Und welche Ressourcen stehen dir eigentlich zur Verfügung?
Durch diesen Perspektivwechsel entsteht oft etwas Entscheidendes:
Du bist nicht mehr mitten in der Verstrickung – du kannst sie von außen betrachten.
Dadurch können Zusammenhänge sichtbar werden, die sich allein durch Nachdenken nur schwer erschließen.
Und manchmal zeigt sich plötzlich eine neue Möglichkeit, die vorher überhaupt nicht im Blick war.
Das Familienbrett gibt dir nicht vor, wie etwas sein soll.
Es schafft Raum, Dinge neu zu sehen – und dadurch auch neu zu erleben und zu verändern.
